Bei der Entscheidung für eine Biogasanlage sollte die Erfahrung des Herstellers im Vordergrund stehen. Denn es geht nicht allein um die wirtschaftliche Rentabilität, sondern wesentlich um eine optimale Konzeption. Die Lipp GmbH hat hier bereits über 30 Jahre Erfahrung und die Technik stets weiterentwickelt.
Die Biogasanlagen von Lipp basieren auf einem abgerundeten Anlagenkonzept in Bezug auf Beratung, Entwicklung, Fertigung und Montage. Mit umfassendem Know-how und dem Einsatz bewährter Technologien wie dem Lipp-Doppelfalz-System, dem Werkstoff Verinox, und hochwertigem Zubehör wird höchstes Qualitätsniveau bei bester Wirtschaftlichkeit erreicht.
Eine Lipp-Biogasanlage ist auf die örtlichen Gegebenheiten rundum abgestimmt – so können Komplett-Anlagen oder einzelne Komponenten (z. B. Lagerbehälter, Fermenter, Gaslager usw.) geliefert werden - mit der Möglichkeit des Betreibers, Eigenleistung einzubringen, um die Investitionskosten zu senken.
Der Vielfalt vergärbarer Substrate sind durch den Einsatz weiterer Module ( z. B. vorgeschaltete Hygienisierungsstufe oder weitergehende Aufbereitungstechniken vor und/oder nach der Vergärung) kaum Grenzen gesetzt. Eine optimierte Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) erlaubt die perfekte Überwachung und Steuerung der Anlage.
Lipp wurde für die qualitative Ausführung mit dem RAL-Gütezeichen für den Biogasanlagenbau ausgezeichnet.
Optimale Betriebssicherheit
Sink- und Schwimmschichten werden durch horizontale und vertikale Durchmischung vermieden. Vor dem Anlagenbau erfolgt eine Abstimmung mit dem späteren Anlagenbetreiber, um - bezogen auf die jeweiligen Substrate - die optimale Rührtechnik festzulegen. Die Betriebssicherheit ist durch den geschlossenen Reaktionsraum, den außen liegenden Antrieb des Rührwerks sowie die außerhalb angebrachten elektrischen Ansteuerungen gewährleistet.
Intelligente Konzeption
Variable Abmessungen und substratflexible Rührtechnik erlauben auch die Nutzung schwieriger Substrate. Das außen an der Fermenterwand angebrachte Wandheizungssystem sorgt für optimale Gärbedingungen und eine hohe Gasausbeute.
Schneller Aufbau – weniger Kosten
Niedrige Montagekosten sind möglich durch Einsatz des Lipp-Doppelfalz-Systems und der Vor-Ort-Fertigung. Bei Bereitstellung der Fundamentplatte und Mithilfe bei der Montage sinken die Kosten zusätzlich.
14.04.2010 Der Dachaufbau steht am Anfang der Montage des Bio-Reaktors.
20.04.2010 Der Dachaufbau ist fertig. Der Reaktor wird – wie die anderen Behälter, die noch folgen werden - mit dem LIPP-Doppelfalz-System spiralförmig nach oben gedreht.
23.04.2010 Die flexible Gasspeicherhaube wird montiert
30.04.2010 Während der Montage des Bio-Reaktors ...
... werden die prozess- und sicherheitsrelevanten Armaturen installiert.
01.06.2010 Der Bio-Reaktor hat die endgültige Höhe erreicht, wurde auf das Fundament agbelassen, verankert und abgedichtet.
10.06.2010 Vor dem Bio-Reaktor entsteht der Nachgär-Behälter mit einer Lipp Edelstahl-Membran-Abdeckung ...
... und gleichzeitig entsteht nebenan das Endlager. Beide Behälter werden mit dem Lipp Doppelfalz-System erstellt, wie der Bio-Reaktor.
23.06.2010 Alle Behälter-Elemente der Biogas-Anlage sind fertiggestellt. Mit einer kleinen Ausnahme ...
... der Bio-Reaktor mit seinem außenliegenden Wandheizsystem wird durch Isolierung und Außenverkleidung geschützt.
24.06.2010 Nach der kompletten Verkleidung des Bio-Reaktors können die Außen-Installationen abgeschlossen werden ...
... und die später unter der Erde liegenden Rohrleitungen werden installiert.
Ein Steg wird zwischen Bio-Reaktor und Nachgärer mit Hilfe eines mobilen Krans befestigt.
Mit einer eleganten Treppe zum Steg werden die Montagearbeiten abgeschlossen.
25.06.2010 Von Ferne wirkt die Anlage schon wie fertig. Von Nahem betrachtet wird aber mit Hochdruck gearbeitet.